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Artikel vom 10.09.2018

Mitmach-Zirkus in Flammersfeld


Welches Kind hat nicht den Wunsch einmal in einer großen Zirkusmanege zu stehen und dort im Rampenlicht der Zuschauer als Clown, Jongleur oder als Artist  aufzutreten? Für die 106 Schüler der Grundschule in Flammersfeld  erfüllte sich dieser Wunsch am vergangenen Wochenende. Im Rahmen einer Projektwoche zu der die Schule den bekannten Mitmachzirkus Rondel aus Hannover eingeladen hatte, wurden die Kinder von 17 Trainern und Trainerinnen, die allesamt ein großes Einfühlungsvermögen für die jungen „Künstler“ bewiesen, auf ihre Auftritte im Zirkuszelt  vorbereitet. Das intensive Training hatte sich gelohnt und alles klappte hervorragend.  Lang anhaltender Applaus war die verdiente Anerkennung für Schüler und  Trainer während zwei Veranstaltungen. Alberten soeben noch fröhliche Clowns vor ihrem Publikum, herrschte Minuten später angespannte Stille als sich junge Trapezkünstler mehrere Meter über dem Erdboden am Seil aalten und im Mittelpunkt des Geschehens standen. Aber auch Artisten die einige Jonglage-Kunststücke zeigten oder eine atemberaubende Feuershow präsentierten sorgten für anhaltende Spannung und kurzweilige Unterhaltung. Trotz ihres Lampenfiebers vor jeweils rund 350 Zuschauern im vollbesetzten Zelt reichte es beim „Zirkusnachwuchs“ hier und da sogar für einen kleinen Wink zu Mama, Papa oder Oma und Opa. Sehr zufrieden mit dem Ergebnis der lehrreichen und interessanten Projektwoche war auch der Rektor der Grundschule, Kai Meuler. „Super habt ihr das gemacht“,  so sein erster Kommentar. Der Dank des Schulleiters galt neben seinen „Künstlern“ der Elternschaft, dem Förderverein und den Sponsoren. Anerkennung für die Mädchen und Jungen gab es auch von Zirkusdirektor René Ortmann, der mit seinem Team schon mehrmals in der Region arbeitete. „Ihr wart einfach Klasse.“ Ein freudiges Wiedersehen für Ortmann und sein Team  gab es  auch mit der ehemaligen Flammersfelder Schulleiterin Jutta Flammersfeld, die das Geschehen zusammen mit ihrer 92- jährigen Mutter hautnah aus der ersten Reihe miterlebte.

Fotos u. Text: Heinz-Günter Augst