Saubere Natur, aber wenig Engagement
Eigentlich sollte die gemeinsame Müllsammelaktion in der Ortsgemeinde Flammersfeld ein sichtbares Zeichen für Umweltbewusstsein und Gemeinschaftssinn setzen. Doch die Beteiligung blieb in diesem Jahr hinter den Erwartungen zurück. Nur wenige Bürgerinnen und Bürger fanden sich ein, um Straßenränder, Wege und Grünflächen von Abfall zu befreien.
Ein möglicher Grund für die geringe Teilnahme dürfte auch das Wetter gewesen sein: Kalt und feucht präsentierte sich der Aktionstag, was sicherlich nicht gerade dazu einlud draußen unterwegs zu sein.
Dennoch waren sich die Organisatoren einig, dass eine etwas größere Beteiligung aus allen Altersklassen der Bevölkerung wünschenswert gewesen wäre.
Müllsammelaktionen leben schließlich vom Mitmachen – und davon gab es diesmal leider zu wenig.
Ein positiver Aspekt zeigte sich jedoch schnell während der Sammelrunde: In der Natur wurde vergleichsweise wenig Müll gefunden. Das spricht dafür, dass viele Menschen inzwischen bewusster mit ihrer Umwelt umgehen und Anfälle nicht achtlos wegwerfen.
Besonders hervorzuheben ist zudem der Einsatz des örtlichen Kindergartens Kunterbunt. Die Kinder und ihre Erzieher und Erzieherinnen hatten bereits im Vorfeld fleißig gesammelt und damit ihren Beitrag zu einer sauberen Umgebung geleistet. Ihr Engagement zeigt, dass Umweltbewusstsein schon bei den Jüngsten beginnen sollte.
Eine schöne Geste gab es außerdem vom Team des Minigolfplatzes und der Ortsgemeinde Flammersfeld: Als Dank für ihren Einsatz erhielten alle eine kleine Verpflegung und die Kinder einen Gutschein für eine Runde Minigolf. Diese Anerkennung sorgte bei allen Helfern für große Freude.
Trotz des erfreulich geringen Müllaufkommens bleibt ein kleiner Wermutstropfen: Eine gemeinschaftliche Aktion lebt von der Beteiligung der ganzen Gemeinde. Für zukünftige Sammelaktionen hoffen die Organisatoren daher auf mehr Unterstützung – damit nicht nur die Natur sauber bleibt, sondern auch der Gemeinschaftssinn gestärkt wird.



